Sammlung österreichischer Bücher (Österreich-Bibliothek)
am Dipartimento di Lingue e Letterature Germaniche e Romanze 
der Universität Udine

 

Adresse

Via Mantica 3 (1. Stock)

Tel. (Dr. Piergiorgio Sclippa): 0432 556710 Fax: 0432 556728

Email: piergiorgio.sclippa@bib.uniud.it

Öffnungszeiten

Montag, Mittwoch und Donnerstag: 14 – 18 Uhr

Dienstag und Freitag: 9 – 13 Uhr

Entlehnung

Mit Ausnahme der Nachschlagewerke können die Bücher der Bibliothek für einen Zeitraum von 15 Tagen (verlängerbar) unter Vorweis eines Personalausweises entlehnt werden.

 

Die Bucher der Sammlung sind im vernetzten Katalog der Hochschulbibliotheken eingetragen und mit der Signatur AUS versehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusätzliche

Informationen

Die „Biblioteca di Studi Austriaci" in Udine wurde 1989 auf Initiative des Österreichischen Außenministeriums mit der expliziten Absicht eröffnet, eine kulturelle Brücke in die im Nordosten unseres Landes gelegenen Regionen zu schlagen; sie wurde an die Germanistik- und Romanistik-Abteilung der Universität vergeben und ist die erste Institution dieser Art in Italien und, auf größerer Ebene, in den Ländern Osteuropas. Auf diese Weise ist die natürliche Berufung der Universität von Udine – und der friulanischen Hauptstadt in ihrer Gesamtheit – anerkannt und bewertet worden, um den Dialog zwischen den Kulturen Mitteleuropas zu fördern. Bis zu diesem Zeitpunkt waren Bibliotheken dieser Art faktisch nur in den Ländern Osteuropas gegründet worden. Seit 1995 gibt es auf italienischem Terrain eine zweite „Österreich-Bibliothek", und zwar in Trento, wo sie bestens in die Stadtgemeindebibliothek eingegliedert worden ist. Diese zweite Einrichtung nimmt schnell an Größe zu und hat schon einer anderen Initiative, nämlich der Dokumentation der Rezeption österreichischer Literatur in unserem Land, zum Leben verholfen.

 

In verwaltungstechnischer Hinsicht ist die „Österreich-Bibliothek" in Udine Bestandteil des Bibliothekssystems der Universität und bildet ein Glied des CIB 8 („Centro Interdipartimentale di Servizi Bibliotecari del Polo Umanistico", Direktor Herr Prof. Andrea Zannini, Verantwortlicher Dr. Piergiorgio Sclippa). Für Unterstützungen und Neubearbeitung ist die Bibliothek vom österreichischen Außenministerium, über das Österreichische Kulturinstitut in Mailand, abhängig.

Der Anfangsbestand von ca. 2.000 Bänden in der Österreich-Bibliothek hat sich ständig vermehrt und zählt heute insgesamt ca. 5.000 Stück, inklusive 40 Zeitschriften, von diesen 25 fortlaufend. Die Bibliothek setzt sich zum Grossteil aus Veröffentlichungen in deutscher Sprache zusammen; die italienischen Übersetzungen machen ihrerseits 10 % des Gesamtbestandes aus. Die Bibliothek bietet grundlegende Nachschlagewerke und Veröffentlichungen aus verschiedenen Bereichen der Literatur, Geschichte, Geographie, der Darstellenden Künste der Musik und des Brauchtums in Österreich. Zumeist handelt es sich um Bücher, die anderweitig in den Bibliotheken der Region nicht auffindbar sind. Der Bestand der Bibliothek wird laufend mit Hilfe österreichischer Unterstützung – spontan und zum Teil von ausdrücklichen Forderungen und Hinweisen angetrieben – erneuert. In besonderer Weise wurde der Bereich der österreichischen Literatur von 1945 bis heute gepflegt. Unter den Werken beachtlichen Werts befinden sich der geographische Österreich-Atlas, das biographische Lexikon der Österreicher, die historisch-kritische Ausgabe der Werke von Grillparzer und Nestroy. Unter den Zeitschriften liefern das einmal wöchentlich erscheinende „Profil" und die Tageszeitungen „Die Presse" und „Der Standard" aus Wien Informationen über Österreich, die keine andere Bibliothek unserer Region in der Lage ist zu bieten.

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